Bildgebende Strömungsanalyse für zweiphasige Stoffgemische

Gittersensoren werden zur bildgebenden Analyse von Gas/Flüssig- und Flüssig/Flüssig-Mehrphasenströmungen eingesetzt. Sie verbinden robustes Design, sichere Phasendiskriminierung und ultraschnelle Bildgebung. Diese Messtechnik ermöglicht es Ihnen, transiente Strömungen mit unerreichter Bildrate und räumlicher Auflösung zu visualisieren und zu vermessen. Eine Bildauflösung von bis zu 2 mm bei einer Bildrate von 10.000 Bildern pro Sekunde versetzt Sie in die Lage, auch die letzten unerkannten Details Ihres Strömungsproblems aufzuklären.

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Funktionsweise der Gittersensorik

Gittersensoren erfassen charakteristische Strömungsparameter durch ein im Strömungsquerschnitt aufgespanntes Elektrodengitter. Da die Drahtelektroden sehr dünn (typischerweise 0.25 mm) sind, ist der Druckverlust des Sensors vernachlässigbar. Üblicherweise werden solche Sensoren in Rohrleitungen oder Säulen eingesetzt. Besondere Bauarten erlauben aber die Untersuchung verschiedenster anderer Strömungsquerschnitte. Ob rund oder eckig, klein oder groß – Gittersensoren bieten die erforderliche Flexibilität.

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise der Gittersensoren
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Messverfahren

Gittersensoren verwenden ein elektrisches Messverfahren zur lokalen Unterscheidung der Phasen. Durch Wahl zwischen elektrisch–leitfähiger und elektrisch-kapazitiver Messung können Sie jeden feststofffreien Mehrphasenströmungstypus analysieren. Beispiel sind Wasser/Luft-, Wasser/Dampf- oder Öl/Gas-Strömungen.

Erfahren Sie mehr zu unserem Service der Mehrphasenmessungen
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Was wir anbieten

Sie erhalten unsere Gittersensoren je nach Prozessbedingungen (Druck und Temperatur) in drei verschiedenen Klassen.

  • Serie S ist für die Standardanwendung nahe Umgebungsbedingungen.
  • Serie H zeichnet sich durch eine erhöhte Druck- und Temperaturbeständigkeit aus.
  • Serie E ist für extreme Einsatzbedingungen ausgelegt.

 

Die Datenerfassung erfolgt durch eine Messwerterfassungselektronik, die in drei verschiedenen Ausführungen bezüglich der nutzbaren Gittersensorgröße angeboten wird. Sie können die im Binärformat gespeicherten Daten mit eigener Software analysieren oder dazu die von uns entwickelte Auswertsoftware WMS FrameWork zur Extraktion wichtiger Strömungsparameter, wie Gasgehaltsprofile, Blasengrößen oder Dispersphasengeschwindigkeiten verwenden.

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Kontakt für Anfragen

Eckhard Schleicher, Experimentelle Thermofluiddynamik

Tel.: +49 351 260 3230

e.schleicher@hzdri.de

 

Uwe Pöpping, Innovationsmanager Fluiddynamik

Tel.: +49 351 260 2397

u.poepping@hzdr.de