Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und beraten Sie gern.

High-Tech-Lösungen für präzise Materialbeeinflussung

Die Elektronenbestrahlung ermöglicht die präzise Einstellung vielfältiger physikalischer Eigenschaften von Materialien. Wir bieten eine gezielte Prozessberatung an, um Ihre spezifischen Anforderungen zu analysieren und die optimalen Möglichkeiten für Ihre Materialmodifikation zu finden.

 

Um das volle Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen, steht Ihnen unser erfahrenes Team zur Seite.  Für Anwendungen in der Halbleiterentwicklung, Materialforschung und Strahlungsqualifikation koordinieren wir 10 MeV Elektronenbestrahlungen über qualifizierte Partner und spezialisierte Dienstleister.

 

Die HZDR Innovation GmbH übernimmt auf Wunsch die organisatorische Abwicklung bei Kombinationsverfahren und unterstützt bei der Koordination und Logistik zwischen dem Kunden, unseren Standorten bzw. Partnern in Dresden und Trnava. Damit erhalten Sie eine zentrale Anlaufstelle für die Durchführung Ihrer Elektronenbestrahlung.

HZDR Innovation Elektronenbestrahlung

Typische Anwendungen der 10 MeV Elektronenbestrahlung

Hochenergetische Elektronen ermöglichen die gezielte Beeinflussung und Untersuchung von Materialien und elektronischen Bauelementen. Die 10 MeV Elektronenbestrahlung eignet sich unter anderem für:

 

  • Gezielte Defekterzeugung in Halbleitern und anderen Materialien
  • Strahlungsqualifikation von Materialien und Bauelementen und Untersuchungen strahlungsinduzierter Veränderungen
  • Vergleichsuntersuchungen unterschiedlicher Materialien, Prozesse oder Bauteilvarianten

 

Die konkreten Bestrahlungsbedingungen werden entsprechend der jeweiligen Aufgabenstellung und den technischen Möglichkeiten des ausgewählten Partners abgestimmt.


Das bieten wir Ihnen

Profitieren Sie von unserer Expertise und den entscheidenden Vorteilen, die uns von Mitbewerbern abheben. Wir bieten nicht nur modernste Elektronenstrahltechnologie, sondern auch maßgeschneiderte Services, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

 

  • Leistungsstarke Technologie: Wir führen E-Beam Bestrahlungen mit Energien mit 10 MeV durch, was die gezielte Materialmodifikation selbst bei anspruchsvollen Substraten und einer außergwöhnlichen Flexibilität für unterschiedlichste Projekte ermöglicht.
  • Effiziente Verarbeitung & hohe Durchsätze: Durch die Möglichkeit, Wafer im Stapelmodus (Stack Modus) zu behandeln, erreichen wir extrem hohe Durchsätze, was den Prozess wirtschaftlicher und effizienter macht.
  • Qualität & Prozessqualifizierung: Unsere Prozesse garantieren höchste Qualitätsstandards in allen Phasen der Elektronenbestrahlung. Wir sichern die Reproduzierbarkeit und Qualität Ihrer Elektronenbestrahlung.
  • Kompetente Beratung & Prozessentwicklung: Unser Team unterstützt Sie dabei, die bestmöglichen Prozessparameter für Ihr spezifisches Material und Ihre Anwendung zu finden. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die über Standardverfahren hinausgehen, von R&D- und Pilotprojekten bis zur Serienfertigung.
Hochenergie-Ionenimplantation
HZDR Innovation Kontakt Hochenergie-Ionenimplantation

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Bieten Sie 10 MeV Elektronenbestrahlung an?

Die 10 MeV Elektronenbestrahlung erfolgt über qualifizierte Partner und Dienstleister. Wir können die technische und logistische Koordination übernehmen. Die typische Durchlaufzeit beträgt etwa 7 Tage.

Welche Bestrahlungsparameter werden bei der Elektronenbestrahlung verwendet?

Es wird eine feste, monoenergetische Energie von 10 MeV verwendet. Da die benötigte Dosis stark von Ihrem spezifischen Material und der Anwendung abhängt, legen wir diese Parameter in einem persönlichen Angebot fest. So stellen wir sicher, dass Sie genau die auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Dienstleistung erhalten.

Welche Substrate und Materialien können mit Elektronen bestrahlt werden?

Die 10-MeV-Elektronenbestrahlung eignet sich für unterschiedliche Materialien und Bauteile, insbesondere für Halbleitersubstrate und Wafer. Dank der hohen Eindringtiefe können geeignete Substrate auch im Stapel verarbeitet werden. Ob Ihr Material, Ihre Substratgröße und die gewünschte Geometrie für die Bestrahlung geeignet sind, prüfen wir individuell anhand Ihrer Anforderungen.

Bieten Sie eine aktive Kühlung während der 10 MeV Elektronenbestrahlung an?

Während des Prozesses werden die Substrate nicht aktiv gekühlt. Die Elektronendosis wird aber in kleinere Pakete aufgeteilt, so dass jeweils nur so ein Dosiswert appliziert wird, dass die vorgegebene Temperatur (z.B. max. 70 °C) nicht überschritten wird. Zwischen den Einzeldosisschritten werden Abkühlphasen eingehalten, um kumulierte Erwärmung der Wafer zu vermeiden.

Welche zusätzlichen Services bieten Sie rund um die Elektronenbestrahlung an?

Für dringende Aufträge bieten wir Ihnen einen beschleunigten Bearbeitungsmodus (Rush Service) an.
Wir beraten Sie bei der Festlegung von Dosen und Prozessen, um maßgeschneiderte Lösungen zu schaffen.

Ihr Ansprechpartner

Sie haben eine konkrete Elektronenbestrahlungsanforderung

oder möchten die Möglichkeiten für Ihre Anwendung prüfen?

Sprechen Sie mit uns –

gemeinsam finden wir den passenden Prozess.

 

Dr. Roman Böttger

Chief Operating Officer

+49 351 260 2873

 

Oder schreiben Sie eine E-Mail an unser Sales-Team:

sales@hzdri.de


Controlled Energy. Tailored Properties.

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Elektronenbestrahlung | Technik & Wissen

Detailliertere Informationen über unsere Elektronenbestrahlung

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Gezieltes Defekt-Engineering mit hochenergetischer Elektronenbestrahlung

Im Bereich des Defekt-Engineerings spielt die Elektronenbestrahlung eine entscheidende Rolle zur gezielten Erzeugung von Materialdefekten. Hochenergetischen Elektronen (Energie: 10 MeV) induzieren bei der Wechselwirkung mit den Gitteratomen präzise Fehlstellen und Zwischengitteratome. Dank der hohen Energien treten diese Effekte kaskadenartig auf, was eine effiziente und tiefgreifende Modifikation der Materialstruktur ermöglicht. Diese Methode ist fundamental für die Optimierung von Eigenschaften in Leistungshalbleitern und anderen Hochtechnologie-Materialien.

HZDR Innovation Elektronenstrahlanlage

Aufbau und Funktion der Elektronenstrahl-Anlage

Der prinzipielle Aufbau der Anlage zur Durchführung von Elektronenbestrahlungen besteht aus drei Schlüsselkomponenten: einem Beschleuniger, einem Strahlscanningsystem und einem Lineartransportsystem zum präzisen Handling der Substrate. Diese Komponenten sind entscheidend für die Prozesskontrolle und die Reproduzierbarkeit.

 

Die zu behandelnden Materialien werden mit einer spezifischen Geschwindigkeit unter dem als Linie gescannten Elektronenstrahl hindurchgeführt. Die Kombination aus dem eingestellten Strahlstrom und der gewählten Geschwindigkeit bestimmt die applizierte Elektronendosis. Die Energie des Strahls ist fest auf monoenergetische 10 MeV eingestellt. Bei Bedarf kann die Energie durch den Einsatz von Streuplatten reduziert werden, was allerdings zu einer Energieverteilung führt. Wir bieten somit ein System, das sowohl präzise als auch flexibel auf Ihre spezifischen Anwendungsfälle angepasst werden kann.

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Substrat-Handling und Materialmodifikation

Das Substrat-Handling ist bei der Elektronenbestrahlung besonders effizient gestaltet. Materialien, wie zum Beispiel Silizium-Wafer, werden als Stapel in spezielle Halterungen verpackt und anschließend in Bestrahlungskartons eingelegt. Je nach Größe der Wafer können sogar mehrere Stapel gleichzeitig in einem Karton platziert werden.

Dank der hohen Energie können die Elektronen den gesamten Substratstapel mühelos und gleichmäßig durchdringen. Dies ermöglicht nicht nur einen hohen Durchsatz, sondern garantiert auch eine konsistente Behandlung von Schicht für Schicht. So wird eine effiziente und zuverlässige Materialmodifikation sichergestellt.

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Effizientes Substrat-Handling und Prozesskontrolle

Das Lineartransportsystem der Anlage ist darauf ausgelegt, den Durchsatz zu maximieren. Es ermöglicht die Platzierung mehrerer Bestrahlungskartons auf einem einzigen Tablar, das anschließend mit präziser Geschwindigkeit unter der gescannten Linie des Elektronenstrahls hindurchfährt. Durch die Kombination aus eingestellter Transportgeschwindigkeit, der daraus resultierenden Applikationszeit und dem Elektronenstrom wird die exakt benötigte Elektronendosis im Material appliziert.

 

Für Prozesse, die eine höhere Dosis erfordern, kann die Durchfahrt unter dem Strahl mehrfach wiederholt werden, um die gewünschte Dosis kumuliert zu erreichen. Um eine besonders gleichmäßige Elektronenbestrahlung zu erreichen, können die Substrate während der Bestrahlung in Teilschritten von beiden Seiten prozessiert werden. Diese Flexibilität garantiert eine optimale und reproduzierbare Materialmodifikation.